| Date | Event | Composers, Works, Performers |
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| Sunday 26-May-13 11:00am |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert10 |
Mussorgsky, Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 26-May-13 11:00am Sinfoniekonzert10 ![]() Image credit: Gerd Mothes Mussorgsky, Modest Petrovich (1839-1881), Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) | ||
| Monday 27-May-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert10 |
Mussorgsky, Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 27-May-13 08:00pm Sinfoniekonzert10 ![]() Image credit: Gerd Mothes Mussorgsky, Modest Petrovich (1839-1881), Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) | ||
| Tuesday 28-May-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert10 |
Mussorgsky, Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 28-May-13 08:00pm Sinfoniekonzert10 ![]() Image credit: Gerd Mothes Mussorgsky, Modest Petrovich (1839-1881), Pictures at an Exhibition (Orchestration by Maurice Ravel) | ||
| Sunday 9-Jun-13 11:00am |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert11 |
Respighi, Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 9-Jun-13 11:00am Sinfoniekonzert11 ![]() Image credit: Joseph Fischnaller Berio, Luciano (1925-2003), Quattro versioni originali della "Ritirata notturna di Madrid" di Luigi Boccherini Respighi, Ottorino (1879-1936), Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Ottorino (1879-1936), Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) | ||
| Monday 10-Jun-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert11 |
Respighi, Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 10-Jun-13 08:00pm Sinfoniekonzert11 ![]() Image credit: Lou Denim Berio, Luciano (1925-2003), Quattro versioni originali della "Ritirata notturna di Madrid" di Luigi Boccherini Respighi, Ottorino (1879-1936), Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Ottorino (1879-1936), Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) | ||
| Tuesday 11-Jun-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert11 |
Respighi, Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 11-Jun-13 08:00pm Sinfoniekonzert11 ![]() Image credit: Lou Denim Berio, Luciano (1925-2003), Quattro versioni originali della "Ritirata notturna di Madrid" di Luigi Boccherini Respighi, Ottorino (1879-1936), Fountains of Rome (Sinfonische Dichtung für Orchester) Respighi, Ottorino (1879-1936), Pines of Rome (Pini di Roma) (Sinfonische Dichtung für Orchester) | ||
| Sunday 16-Jun-13 11:00am |
Philharmonie, Kölnohrenauf!-Familienkonzert02 |
Felix Lange, Das Orchester zieht sich an (Eine musikalische Lesung für Erzähler und Orchester. Text: Karla Kuskin) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 16-Jun-13 11:00am ohrenauf!-Familienkonzert02 ![]() Felix Lange, Marius, Das Orchester zieht sich an (Eine musikalische Lesung für Erzähler und Orchester. Text: Karla Kuskin) | ||
| Sunday 7-Jul-13 11:00am |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert12 |
Jongen, Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 7-Jul-13 11:00am Sinfoniekonzert12 ![]() Image credit: Nils Vilnius Jongen, Joseph (1873-1953), Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Anton (1824-1896), Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) | ||
| Monday 8-Jul-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert12 |
Jongen, Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 8-Jul-13 08:00pm Sinfoniekonzert12 ![]() Image credit: Nils Vilnius Jongen, Joseph (1873-1953), Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Anton (1824-1896), Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) | ||
| Tuesday 9-Jul-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnSinfoniekonzert12 |
Jongen, Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 9-Jul-13 08:00pm Sinfoniekonzert12 ![]() Image credit: Nils Vilnius Jongen, Joseph (1873-1953), Sinfonia concertante, Op.81 (für Orgel und Orchester) Bruckner, Anton (1824-1896), Te Deum in C major, WAB 45 (für Soli, vierstimmig gemischten Chor, Orchester und Orgel) | ||
| Sunday 8-Sep-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Festkonzert zur Saisoneröffnung |
Berlioz, Les Nuits d'Eté, Op.7 (for Soprano and Orchestra) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 8-Sep-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Festkonzert zur Saisoneröffnung James Gaffigan, seit der vergangenen Spielzeit Erster Gastdirigent des Gürzenich-Orchesters, setzt für das Festkonzert zur Saisoneröffnung auf musikalische Romantik. »Schießende Fische mit Goldschuppen, Perlen in offenen Muscheln« glaubte Robert Schumann im »Märchen von der schönen Melusine« zu hören – Mendelssohn hatte darin die unglückliche Geschichte einer Halbnixe in Töne gebannt.
Auch Schumann ließ sich vom Wasser inspirieren für seine 3. Sinfonie, die innerhalb weniger Wochen entstand, als er gerade Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf geworden war. Sie spiegelt zum einen die Euphorie seines glücklichen Beginns im Rheinland wider, wo man ihn euphorisch empfing, aber auch die tiefen Eindrücke, die der Anblick des Kölner Doms und der Rhein bei ihm hinterließen. So bekam die Sinfonie auch alsbald den Beinamen »Rheinische«.
Höhepunkt des Festkonzerts ist sicherlich der Auftritt von Vesselina Kasarova, eine Sängerpersönlichkeit, die seit mehr als zwanzig Jahren ihre Ausnahmestellung auf den Opernbühnen und Konzertpodien behauptet. Sie singt den Zyklus »Les nuits d’été« von Hector Berlioz, sechs Orchesterlieder auf Gedichte von Théophile Gautier, die – vom ersten Frühling bis zum schmerzlichen Verlust – um die Wechselfälle der Liebe kreisen.Image credit: Marco Borggreve Berlioz, Hector (1803-1869), Les Nuits d'Eté, Op.7 (for Soprano and Orchestra) | ||
| Sunday 22-Sep-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 22-Sep-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 In guter Tradition stellt das Gürzenich-Orchester einmal pro Spielzeit einen Konzertsolisten aus den eigenen Reihen. Diesmal präsentiert sich Solocellist Bonian Tian, der seine Ausnahmebegabung als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe wie der George Enescu International Competition bereits unter Beweis stellte. Er interpretiert »Dvořáks Zehnte« – so jedenfalls adelten seinerzeit die Landsleute des Komponisten dessen Cellokonzert h-Moll op. 104, das seit seiner Uraufführung in der Publikumsgunst einen Spitzenrang unter den Solokonzerten einnimmt. Eigentlich unvorstellbar, dass Antonín Dvořák das Violoncello zunächst als »ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt« mit Verachtung gestraft hatte, um ihm dann 1894 dieses unsterbliche Denkmal zu setzen.
Unsterblichkeit verheißt auch der Titel einer vier Jahre später entstandenen Sinfonischen Dichtung von Richard Strauss: »Ein Heldenleben« rief sogleich lautstarke Kritiker auf den Plan, die dem 34-jährigen Komponisten musikalische Selbstreflexion und somit Egomanie bzw. Größenwahn unterstellten, worauf dieser konterte: »Ich bin kein Held. Mir fehlt die nötige Kraft; ich bin nicht für die Schlacht gemacht; ich ziehe es vor, Ruhe und Frieden zu genießen…«. Der damalige Gürzenich-Kapellmeister Franz Wüllner bemühte sich schon kurz nach der Frankfurter Uraufführung bei Strauss persönlich um diese Novität – sodass sich die Kölner im Herbst 1898 zu den ersten Ohrenzeugen dieses »Heldenlebens« zählen durften.Image credit: Matthias Baus | ||
| Monday 23-Sep-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 23-Sep-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 In guter Tradition stellt das Gürzenich-Orchester einmal pro Spielzeit einen Konzertsolisten aus den eigenen Reihen. Diesmal präsentiert sich Solocellist Bonian Tian, der seine Ausnahmebegabung als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe wie der George Enescu International Competition bereits unter Beweis stellte. Er interpretiert »Dvořáks Zehnte« – so jedenfalls adelten seinerzeit die Landsleute des Komponisten dessen Cellokonzert h-Moll op. 104, das seit seiner Uraufführung in der Publikumsgunst einen Spitzenrang unter den Solokonzerten einnimmt. Eigentlich unvorstellbar, dass Antonín Dvořák das Violoncello zunächst als »ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt« mit Verachtung gestraft hatte, um ihm dann 1894 dieses unsterbliche Denkmal zu setzen.
Unsterblichkeit verheißt auch der Titel einer vier Jahre später entstandenen Sinfonischen Dichtung von Richard Strauss: »Ein Heldenleben« rief sogleich lautstarke Kritiker auf den Plan, die dem 34-jährigen Komponisten musikalische Selbstreflexion und somit Egomanie bzw. Größenwahn unterstellten, worauf dieser konterte: »Ich bin kein Held. Mir fehlt die nötige Kraft; ich bin nicht für die Schlacht gemacht; ich ziehe es vor, Ruhe und Frieden zu genießen…«. Der damalige Gürzenich-Kapellmeister Franz Wüllner bemühte sich schon kurz nach der Frankfurter Uraufführung bei Strauss persönlich um diese Novität – sodass sich die Kölner im Herbst 1898 zu den ersten Ohrenzeugen dieses »Heldenlebens« zählen durften.Image credit: Matthias Baus | ||
| Tuesday 24-Sep-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 24-Sep-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert01 In guter Tradition stellt das Gürzenich-Orchester einmal pro Spielzeit einen Konzertsolisten aus den eigenen Reihen. Diesmal präsentiert sich Solocellist Bonian Tian, der seine Ausnahmebegabung als Gewinner zahlreicher Wettbewerbe wie der George Enescu International Competition bereits unter Beweis stellte. Er interpretiert »Dvořáks Zehnte« – so jedenfalls adelten seinerzeit die Landsleute des Komponisten dessen Cellokonzert h-Moll op. 104, das seit seiner Uraufführung in der Publikumsgunst einen Spitzenrang unter den Solokonzerten einnimmt. Eigentlich unvorstellbar, dass Antonín Dvořák das Violoncello zunächst als »ein Stück Holz, das oben kreischt und unten brummt« mit Verachtung gestraft hatte, um ihm dann 1894 dieses unsterbliche Denkmal zu setzen.
Unsterblichkeit verheißt auch der Titel einer vier Jahre später entstandenen Sinfonischen Dichtung von Richard Strauss: »Ein Heldenleben« rief sogleich lautstarke Kritiker auf den Plan, die dem 34-jährigen Komponisten musikalische Selbstreflexion und somit Egomanie bzw. Größenwahn unterstellten, worauf dieser konterte: »Ich bin kein Held. Mir fehlt die nötige Kraft; ich bin nicht für die Schlacht gemacht; ich ziehe es vor, Ruhe und Frieden zu genießen…«. Der damalige Gürzenich-Kapellmeister Franz Wüllner bemühte sich schon kurz nach der Frankfurter Uraufführung bei Strauss persönlich um diese Novität – sodass sich die Kölner im Herbst 1898 zu den ersten Ohrenzeugen dieses »Heldenlebens« zählen durften.Image credit: Matthias Baus | ||
| Sunday 6-Oct-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 6-Oct-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 Für den Pianisten Lars Vogt ist es Beethoven wie keinem anderen gelungen, mit seiner Musik »die Wahrheit des Daseins und des Jenseitigen jenseits aller Alltäglichkeit erfühlbar zu machen«. Und er beglaubigt das durch sein Spiel, seinen individuellen Beethoven-Ton, der das vermeintlich Wohlvertraute stets neu vermittelt. In der Kölner Philharmonie präsentiert er das 3. Klavierkonzert, welches als Zeugnis der endgültigen stilistischen Emanzipation des damals 33-jährigen Beethoven gilt. Vogt mache darin tatsächlich das Neue im Alten hörbar, schrieb Die Welt nach einem Konzert mit diesem Opus 37: »Wir lauschen gespannt und erspüren endlich all das, was sonst zwischen den Noten versteckt bleibt.«
Auch Hans Werner Henze empfand Hochachtung für diesen »Prometheus der Töne«, seine 7. Sinfonie kommt einer Verbeugung vor der von Beethoven maßgeblich geprägten Gattungstradition gleich. Bei dem 1984 uraufgeführten Werk verblüfft die klassische Struktur ebenso wie das Spiel mit musikalischen Zitaten quer durch alle Epochen. Doch für Henze galt das Ererbte und Tradierte eben auch keineswegs als verbraucht, sondern bot ihm reichlich Potenzial, um, wie er es nannte, in aller »Selbstverständlichkeit« und »Natürlichkeit« zu komponieren. Am Pult steht Markus Stenz, der dem Werk von Hans Werner Henze seit Beginn seiner Laufbahn eng verbunden ist und zahlreiche seiner Werke uraufgeführt hat. Man darf gespannt sein, mit welchem Werk Markus Stenz im »3. Akt« den Bogen von Beethoven zu Henze schlagen wird.Image credit: Felix Broede | ||
| Monday 7-Oct-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 7-Oct-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 Für den Pianisten Lars Vogt ist es Beethoven wie keinem anderen gelungen, mit seiner Musik »die Wahrheit des Daseins und des Jenseitigen jenseits aller Alltäglichkeit erfühlbar zu machen«. Und er beglaubigt das durch sein Spiel, seinen individuellen Beethoven-Ton, der das vermeintlich Wohlvertraute stets neu vermittelt. In der Kölner Philharmonie präsentiert er das 3. Klavierkonzert, welches als Zeugnis der endgültigen stilistischen Emanzipation des damals 33-jährigen Beethoven gilt. Vogt mache darin tatsächlich das Neue im Alten hörbar, schrieb Die Welt nach einem Konzert mit diesem Opus 37: »Wir lauschen gespannt und erspüren endlich all das, was sonst zwischen den Noten versteckt bleibt.«
Auch Hans Werner Henze empfand Hochachtung für diesen »Prometheus der Töne«, seine 7. Sinfonie kommt einer Verbeugung vor der von Beethoven maßgeblich geprägten Gattungstradition gleich. Bei dem 1984 uraufgeführten Werk verblüfft die klassische Struktur ebenso wie das Spiel mit musikalischen Zitaten quer durch alle Epochen. Doch für Henze galt das Ererbte und Tradierte eben auch keineswegs als verbraucht, sondern bot ihm reichlich Potenzial, um, wie er es nannte, in aller »Selbstverständlichkeit« und »Natürlichkeit« zu komponieren. Am Pult steht Markus Stenz, der dem Werk von Hans Werner Henze seit Beginn seiner Laufbahn eng verbunden ist und zahlreiche seiner Werke uraufgeführt hat. Man darf gespannt sein, mit welchem Werk Markus Stenz im »3. Akt« den Bogen von Beethoven zu Henze schlagen wird.Image credit: Felix Broede | ||
| Tuesday 8-Oct-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 8-Oct-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert02 Für den Pianisten Lars Vogt ist es Beethoven wie keinem anderen gelungen, mit seiner Musik »die Wahrheit des Daseins und des Jenseitigen jenseits aller Alltäglichkeit erfühlbar zu machen«. Und er beglaubigt das durch sein Spiel, seinen individuellen Beethoven-Ton, der das vermeintlich Wohlvertraute stets neu vermittelt. In der Kölner Philharmonie präsentiert er das 3. Klavierkonzert, welches als Zeugnis der endgültigen stilistischen Emanzipation des damals 33-jährigen Beethoven gilt. Vogt mache darin tatsächlich das Neue im Alten hörbar, schrieb Die Welt nach einem Konzert mit diesem Opus 37: »Wir lauschen gespannt und erspüren endlich all das, was sonst zwischen den Noten versteckt bleibt.«
Auch Hans Werner Henze empfand Hochachtung für diesen »Prometheus der Töne«, seine 7. Sinfonie kommt einer Verbeugung vor der von Beethoven maßgeblich geprägten Gattungstradition gleich. Bei dem 1984 uraufgeführten Werk verblüfft die klassische Struktur ebenso wie das Spiel mit musikalischen Zitaten quer durch alle Epochen. Doch für Henze galt das Ererbte und Tradierte eben auch keineswegs als verbraucht, sondern bot ihm reichlich Potenzial, um, wie er es nannte, in aller »Selbstverständlichkeit« und »Natürlichkeit« zu komponieren. Am Pult steht Markus Stenz, der dem Werk von Hans Werner Henze seit Beginn seiner Laufbahn eng verbunden ist und zahlreiche seiner Werke uraufgeführt hat. Man darf gespannt sein, mit welchem Werk Markus Stenz im »3. Akt« den Bogen von Beethoven zu Henze schlagen wird.Image credit: Felix Broede | ||
| Friday 11-Oct-13 08:00pm |
Kölner Dom (Cologne Cathedral)Gürzenich-Orchester - Konzert im Dom |
Plate, Sturmwind, der sein Wort vollzieht (Uraufführung/Première) |
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| Kölner Dom (Cologne Cathedral), Kölner Dom, 50667 Köln Köln, Germany Friday 11-Oct-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Konzert im Dom »Psalmen sind wie der Sternenhimmel: Je länger man hinsieht, desto mehr entdeckt man«, heißt es. Den besonderen Reichtum dieser religiösen Poesie aus dem Alten Testament haben Komponisten aller Zeiten zu nutzen gewusst. Igor Strawinsky machte 1930 diese »Gedichte des Jubels, aber auch des Zorns und des Gerichts, ja sogar des Fluchs«, wie er sie charakterisierte, zur Grundlage seiner lateinisch gesungenen »Psalmensinfonie«, die wie ein Fixstern aus der überreichen Vertonungstradition herausstrahlt. Besondere Freude habe ihm dabei bereitet, »Musik zu einer Sprache zu schreiben, die seit Jahrhunderten unverändert besteht, fast rituell wirkt und allein schon dadurch einen tiefen Eindruck hervorruft«.
35 Jahre später wählte Leonard Bernstein das Hebräische als Gesangssprache für seine »Chichester Psalms«. Dieses Werk setzt eine zentrale Wegmarke im stilistischen Findungsprozess des US-Amerikaners, der – kurz nach seiner Beschäftigung mit experimentellen Strömungen – hier »sicher das eingängigste tonale Stück« zu Papier brachte, das er je geschrieben habe.
Der Bernsteinschüler Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester präsentieren darüber hinaus gemeinsam mit den Domchören eine Uraufführung: die deutschsprachige Vertonung des 148. Psalms »Sturmwind, der sein Wort vollzieht« von David Plate. Der Jazz-Gitarrist und Komponist schreibt mit seinem Werk für Knabenchor und Orchester die Tradition der Psalmenvertonung fort, bei der Strawinskys und Bersteins Werke als Ankerpunkte stehen.Image credit: Fotolia Plate, David (b. 1971), Sturmwind, der sein Wort vollzieht (Uraufführung/Première) Vokalensemble Kölner Dom Domkantorei Köln Mädchenchor am Kölner Dom Kölner Domchor Gürzenich Orchestra Markus Stenz, Conductor Price type: Free | ||
| Sunday 27-Oct-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 27-Oct-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 Bei ihm gerate »Musik zur Grenzerfahrung«, seine Interpretationen seien »von beängstigender Intensität« und er selbst »von Spielwut regelrecht geschüttelt«: Die Rede ist von dem russischen Geiger Sergej Krylov, der mit solchen Attributen die richtigen Voraussetzungen mitbringt für Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert, komponiert 1935. Der ehemalige Provokateur des stalinistischen Kulturbetriebs strebte hierin eine Versöhnung mit seinem Publikum an: ein Werk von schwelgerischem Ton, klassischer Form und Durchsichtigkeit wie auch entfesselt virtuoser Spielfreude.
Spielfreude ist auch das Hauptmerkmal der »Bilder aus Ungarn«, die Béla Bartók 1931 für Orchester setzte – sie tragen so illustre Titel wie »Bärentanz« oder »Etwas angeheitert«. Eher schwelgerisch hingegen zeigt sich Sergej Rachmaninow in seiner 1908 uraufgeführten 2. Sinfonie als epischer Geschichtenerzähler voller Empathie und Sentimentalität – ein Melancholiker des Orchesterklangs. Am Pult steht Dmitrij Kitajenko, mit dem das Gürzenich-Orchester hochgelobte Gesamteinspielungen der Sinfonien von Sergej Prokofjew, Dmitrij Schostakowitsch und Pjotr Tschaikowsky realisierte.Image credit: AMC Verona Price type: Free | ||
| Monday 28-Oct-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 28-Oct-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 Bei ihm gerate »Musik zur Grenzerfahrung«, seine Interpretationen seien »von beängstigender Intensität« und er selbst »von Spielwut regelrecht geschüttelt«: Die Rede ist von dem russischen Geiger Sergej Krylov, der mit solchen Attributen die richtigen Voraussetzungen mitbringt für Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert, komponiert 1935. Der ehemalige Provokateur des stalinistischen Kulturbetriebs strebte hierin eine Versöhnung mit seinem Publikum an: ein Werk von schwelgerischem Ton, klassischer Form und Durchsichtigkeit wie auch entfesselt virtuoser Spielfreude.
Spielfreude ist auch das Hauptmerkmal der »Bilder aus Ungarn«, die Béla Bartók 1931 für Orchester setzte – sie tragen so illustre Titel wie »Bärentanz« oder »Etwas angeheitert«. Eher schwelgerisch hingegen zeigt sich Sergej Rachmaninow in seiner 1908 uraufgeführten 2. Sinfonie als epischer Geschichtenerzähler voller Empathie und Sentimentalität – ein Melancholiker des Orchesterklangs. Am Pult steht Dmitrij Kitajenko, mit dem das Gürzenich-Orchester hochgelobte Gesamteinspielungen der Sinfonien von Sergej Prokofjew, Dmitrij Schostakowitsch und Pjotr Tschaikowsky realisierte.Image credit: AMC Verona Price type: Free | ||
| Tuesday 29-Oct-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 29-Oct-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert03 Bei ihm gerate »Musik zur Grenzerfahrung«, seine Interpretationen seien »von beängstigender Intensität« und er selbst »von Spielwut regelrecht geschüttelt«: Die Rede ist von dem russischen Geiger Sergej Krylov, der mit solchen Attributen die richtigen Voraussetzungen mitbringt für Sergej Prokofjews 2. Violinkonzert, komponiert 1935. Der ehemalige Provokateur des stalinistischen Kulturbetriebs strebte hierin eine Versöhnung mit seinem Publikum an: ein Werk von schwelgerischem Ton, klassischer Form und Durchsichtigkeit wie auch entfesselt virtuoser Spielfreude.
Spielfreude ist auch das Hauptmerkmal der »Bilder aus Ungarn«, die Béla Bartók 1931 für Orchester setzte – sie tragen so illustre Titel wie »Bärentanz« oder »Etwas angeheitert«. Eher schwelgerisch hingegen zeigt sich Sergej Rachmaninow in seiner 1908 uraufgeführten 2. Sinfonie als epischer Geschichtenerzähler voller Empathie und Sentimentalität – ein Melancholiker des Orchesterklangs. Am Pult steht Dmitrij Kitajenko, mit dem das Gürzenich-Orchester hochgelobte Gesamteinspielungen der Sinfonien von Sergej Prokofjew, Dmitrij Schostakowitsch und Pjotr Tschaikowsky realisierte.Image credit: AMC Verona Price type: Free | ||
| Sunday 10-Nov-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 |
Haydn, Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 10-Nov-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 Unter den weit über hundert Sinfonien Joseph Haydns besitzt die Nr. 94 auch gut 220 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer Ohrwurmgarantie – gemeint ist die »Mit dem Paukenschlag«. Ob der 1790 mit stattlicher Pension aus fürstlichen Diensten entlassene Komponist damit sein Konzertpublikum einem kollektiven Tiefschlaf entreißen wollte, sei einmal dahingestellt – jedenfalls leuchtet hier in klassischen Farben der Humor eines knapp 60-jährigen »Rentners« auf, der als selbstständiger Komponist neuen Ufern entgegenstrebte. Und das mit nimmermüder Inspiration, wie er selbst kundtat: »Oh Gott, wie viel ist noch zu tun in dieser herrlichen Kunst!«
Joseph Haydn als dem »Vater der Sinfonie« ist in diesem Konzert mit Gustav Mahler der so genannte »Vollender der romantischen Sinfonie« an die Seite gestellt – diesen Beinamen verdankt er speziell auch seiner 6. Sinfonie, in der er bei aller klassischer Faktur die Grenzen der Tonalität neu auslotet. Entstanden ist die »Tragische« mit ihren emotionalen Abgründen 1903/04, bemerkenswerterweise in einer Phase persönlichen Lebensglücks. Heraushören lassen sich hingegen Stimmungen von Einsamkeit, Schicksalsschwere oder auch Niederlage. Seine Frau Alma notierte: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.« Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz beschließt mit diesem Konzert seinen Kölner Mahler-Zyklus.Image credit: Molina Visuals Haydn, Joseph (1732-1809), Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") Price type: Free | ||
| Monday 11-Nov-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 |
Haydn, Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 11-Nov-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 Unter den weit über hundert Sinfonien Joseph Haydns besitzt die Nr. 94 auch gut 220 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer Ohrwurmgarantie – gemeint ist die »Mit dem Paukenschlag«. Ob der 1790 mit stattlicher Pension aus fürstlichen Diensten entlassene Komponist damit sein Konzertpublikum einem kollektiven Tiefschlaf entreißen wollte, sei einmal dahingestellt – jedenfalls leuchtet hier in klassischen Farben der Humor eines knapp 60-jährigen »Rentners« auf, der als selbstständiger Komponist neuen Ufern entgegenstrebte. Und das mit nimmermüder Inspiration, wie er selbst kundtat: »Oh Gott, wie viel ist noch zu tun in dieser herrlichen Kunst!«
Joseph Haydn als dem »Vater der Sinfonie« ist in diesem Konzert mit Gustav Mahler der so genannte »Vollender der romantischen Sinfonie« an die Seite gestellt – diesen Beinamen verdankt er speziell auch seiner 6. Sinfonie, in der er bei aller klassischer Faktur die Grenzen der Tonalität neu auslotet. Entstanden ist die »Tragische« mit ihren emotionalen Abgründen 1903/04, bemerkenswerterweise in einer Phase persönlichen Lebensglücks. Heraushören lassen sich hingegen Stimmungen von Einsamkeit, Schicksalsschwere oder auch Niederlage. Seine Frau Alma notierte: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.« Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz beschließt mit diesem Konzert seinen Kölner Mahler-Zyklus.Image credit: Molina Visuals Haydn, Joseph (1732-1809), Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") Price type: Free | ||
| Tuesday 12-Nov-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 |
Haydn, Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 12-Nov-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert04 Unter den weit über hundert Sinfonien Joseph Haydns besitzt die Nr. 94 auch gut 220 Jahre nach ihrer Entstehung noch immer Ohrwurmgarantie – gemeint ist die »Mit dem Paukenschlag«. Ob der 1790 mit stattlicher Pension aus fürstlichen Diensten entlassene Komponist damit sein Konzertpublikum einem kollektiven Tiefschlaf entreißen wollte, sei einmal dahingestellt – jedenfalls leuchtet hier in klassischen Farben der Humor eines knapp 60-jährigen »Rentners« auf, der als selbstständiger Komponist neuen Ufern entgegenstrebte. Und das mit nimmermüder Inspiration, wie er selbst kundtat: »Oh Gott, wie viel ist noch zu tun in dieser herrlichen Kunst!«
Joseph Haydn als dem »Vater der Sinfonie« ist in diesem Konzert mit Gustav Mahler der so genannte »Vollender der romantischen Sinfonie« an die Seite gestellt – diesen Beinamen verdankt er speziell auch seiner 6. Sinfonie, in der er bei aller klassischer Faktur die Grenzen der Tonalität neu auslotet. Entstanden ist die »Tragische« mit ihren emotionalen Abgründen 1903/04, bemerkenswerterweise in einer Phase persönlichen Lebensglücks. Heraushören lassen sich hingegen Stimmungen von Einsamkeit, Schicksalsschwere oder auch Niederlage. Seine Frau Alma notierte: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen. Die Sechste ist sein allerpersönlichstes Werk und ein prophetisches obendrein.« Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz beschließt mit diesem Konzert seinen Kölner Mahler-Zyklus.Image credit: Molina Visuals Haydn, Joseph (1732-1809), Symphony no. 94 in G major "Surprise" (Hob I:94 "Mit dem Paukenschlag") Price type: Free | ||
| Sunday 8-Dec-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 8-Dec-13 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 m 5. Sinfoniekonzert debütieren zwei Künstler beim Gürzenich-Orchester, die, beide 1983 geboren, längst schon den Schritt vom Wunderkind zum ernstzunehmenden Künstler getan haben. Als 22-Jährige entschied die Geigerin Alina Pogostkina den legendären Sibelius-Wettbewerb für sich, der Dirigent David Afkham gewann 25-jährig als jüngster Teilnehmer den Donatella-Flick-Preis für Dirigenten. Mittlerweile musizieren beide weltweit in der ersten Reihe. »Dirigieren ist vor allem entstehen lassen«, lautet Afkhams Credo. »Ich möchte ein Orchester dazu bringen, sich selbst zuzuhören.« Ideale Gelegenheit dafür bietet die Passacaglia op. 1 des Studenten Anton Webern mit ihrer – bei aller spätromantischer Expressivität – doch kammermusikalischen Faktur. In Béla Bartóks »Konzert für Orchester« präsentieren sich einzelne Mitglieder sowie Stimmgruppen des Ensembles solistisch. In traditioneller Rollenverteilung wird Alina Pogostkina zudem in Karol Szymanowskis 2. Violinkonzert, einem Solitär des folkloristischen Expressionismus, den Solopart gestalten – mit der ihr eigenen »Hingabe ans Musikantische des Stücks, einer gewissen Insichgekehrtheit, die sich angenehm von mancher Selbstdarstellerei im heutigen Virtuosenbetrieb abhebt«, wie der Konzertkritiker Rolf-Bernhard Essig einmal treffend formulierte.Image credit: www.25.stunden.com | ||
| Monday 9-Dec-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 9-Dec-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 m 5. Sinfoniekonzert debütieren zwei Künstler beim Gürzenich-Orchester, die, beide 1983 geboren, längst schon den Schritt vom Wunderkind zum ernstzunehmenden Künstler getan haben. Als 22-Jährige entschied die Geigerin Alina Pogostkina den legendären Sibelius-Wettbewerb für sich, der Dirigent David Afkham gewann 25-jährig als jüngster Teilnehmer den Donatella-Flick-Preis für Dirigenten. Mittlerweile musizieren beide weltweit in der ersten Reihe. »Dirigieren ist vor allem entstehen lassen«, lautet Afkhams Credo. »Ich möchte ein Orchester dazu bringen, sich selbst zuzuhören.« Ideale Gelegenheit dafür bietet die Passacaglia op. 1 des Studenten Anton Webern mit ihrer – bei aller spätromantischer Expressivität – doch kammermusikalischen Faktur. In Béla Bartóks »Konzert für Orchester« präsentieren sich einzelne Mitglieder sowie Stimmgruppen des Ensembles solistisch. In traditioneller Rollenverteilung wird Alina Pogostkina zudem in Karol Szymanowskis 2. Violinkonzert, einem Solitär des folkloristischen Expressionismus, den Solopart gestalten – mit der ihr eigenen »Hingabe ans Musikantische des Stücks, einer gewissen Insichgekehrtheit, die sich angenehm von mancher Selbstdarstellerei im heutigen Virtuosenbetrieb abhebt«, wie der Konzertkritiker Rolf-Bernhard Essig einmal treffend formulierte.Image credit: www.25stunden.com | ||
| Tuesday 10-Dec-13 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 10-Dec-13 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert05 m 5. Sinfoniekonzert debütieren zwei Künstler beim Gürzenich-Orchester, die, beide 1983 geboren, längst schon den Schritt vom Wunderkind zum ernstzunehmenden Künstler getan haben. Als 22-Jährige entschied die Geigerin Alina Pogostkina den legendären Sibelius-Wettbewerb für sich, der Dirigent David Afkham gewann 25-jährig als jüngster Teilnehmer den Donatella-Flick-Preis für Dirigenten. Mittlerweile musizieren beide weltweit in der ersten Reihe. »Dirigieren ist vor allem entstehen lassen«, lautet Afkhams Credo. »Ich möchte ein Orchester dazu bringen, sich selbst zuzuhören.« Ideale Gelegenheit dafür bietet die Passacaglia op. 1 des Studenten Anton Webern mit ihrer – bei aller spätromantischer Expressivität – doch kammermusikalischen Faktur. In Béla Bartóks »Konzert für Orchester« präsentieren sich einzelne Mitglieder sowie Stimmgruppen des Ensembles solistisch. In traditioneller Rollenverteilung wird Alina Pogostkina zudem in Karol Szymanowskis 2. Violinkonzert, einem Solitär des folkloristischen Expressionismus, den Solopart gestalten – mit der ihr eigenen »Hingabe ans Musikantische des Stücks, einer gewissen Insichgekehrtheit, die sich angenehm von mancher Selbstdarstellerei im heutigen Virtuosenbetrieb abhebt«, wie der Konzertkritiker Rolf-Bernhard Essig einmal treffend formulierte.Image credit: www.25stunden.com | ||
| Sunday 15-Dec-13 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - ohrenauf!-Familienkonzert01 |
Kaufmann, Das Fliegende Klassenzimmer (Uraufführung) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 15-Dec-13 11:00am Gürzenich-Orchester - ohrenauf!-Familienkonzert01 Erich Kästners »Das fliegende Klassenzimmer« ist eine der schönsten Geschichten über Freundschaft, Mut und den Traum vom Reisen in fremde Länder. Zusammen mit beliebten Werken der klassischen Musik bringen wir die Geschichte auf die Bühne.Image credit: parole GmbH Kaufmann, Matthias (b. 1970), Das Fliegende Klassenzimmer (Uraufführung) | ||
| Friday 20-Dec-13 10:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert01 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Friday 20-Dec-13 10:00am Gürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert01 In den ohrenauf!-Schulkonzerten steht dieses Jahr Igor Strawinskys Suite »Der Feuervogel« auf dem Programm. In den moderierten Schulkonzerten geben Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester Einblicke in das Musikstück. Die Konzerttermine sind speziell auf die angegebene Altersgruppe ausgerichtet.Image credit: Ernst Dörfler | ||
| Tuesday 31-Dec-13 06:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Silvesterkonzert |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 31-Dec-13 06:00pm Gürzenich-Orchester - Silvesterkonzert Als die Uraufführung seiner 9. Sinfonie am 7. Mai 1824 in Wien über die Bühne ging, konnte Beethoven selbst die Sinfonie nicht mehr hören. Er war vollständig ertaubt, und das ruhmreiche Konzert, das in frenetischem Jubel endete, war zugleich sein letztes. Hatten schon das grandiose Wechselspiel der Instrumente, die kompositorische Raffinesse der ersten drei Sätze das Publikum begeistert, so gab es kein Halten mehr angesichts der ungeheuren Wirkung, die die »Ode an die Freude« des Schlusssatzes auslöste. 30 Jahre hatte Beethoven Schillers berühmte Verse, die er so liebte, mit sich herumgetragen. Hier fanden sie endlich ihre Form – und gingen mit Beethovens 9. Sinfonie um die Welt.
Kein Werk würde sich besser eignen für einen feierlichen Jahresausklang. Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz bietet dafür eine großartige Riege an Solisten auf: Anne Schwanewilms, die Strauss- und Wagnerinterpretin der Opernbühnen, Ingeborg Danz, eine der führenden Altistinnen im Oratorienbereich, die von Dirigenten von Christopher Hogwood bis zu Kent Nagano weltweit geschätzt wird, Maximilian Schmitt, dem die Sunday Times »eine der schönsten Tenorstimmen seit Fritz Wunderlich« attestiert und Markus Butter, der Ensemblemitglied der Staatsopern in Dresden und München war und längst international Karriere macht. Die anspruchsvolle Chorpartie übernimmt das Vokalensemble des Kölner Domes.Image credit: Javier del Real | ||
| Sunday 12-Jan-14 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 |
Prokofiev, Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 12-Jan-14 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 Als Robert Schumann 1850 in Düsseldorf als neuer Städtischer Musikdirektor sein soeben fertiggestelltes Cellokonzert zur Uraufführung bringen wollte, weigerte sich der Solist mit den Worten, es sei »zu wenig klingend und melodiös«, ja er forderte gar einen neuen dritten Satz. In der Tat verschließt sich das Werk einer rein virtuosen Herangehensweise, wie Alban Gerhardt betont: »Man darf das Publikum nicht beeindrucken wollen, sondern sollte versuchen, es zu berühren«. Für den in Berlin geborenen Cellisten von Weltrang unternimmt in diesem Werk Schumanns »Sturm- und Drangseele ihren letzten Höhenflug«. Den tritt Gerhardt an der Seite des Norwegers Eivind Aadland an, der bereits zum zweiten Mal das Gürzenich-Orchester leitet. Der langjährige Chefdirigent des Trondheim Symphony Orchestra hat den »Nachruf« für Streichorchester seines Landsmanns Arne Nordheim mit im Gepäck – verfasst in den 1950ern, als »die musikalische Welt noch eine heilere war«, so Nordheim rückschauend. »Der Titel drückt bestimmte Empfindungen, löst Assoziationen aus, die für jeden andere sind.«
Ungleich konkreter sind jene inneren Bilder, die Sergej Prokofjews »Romeo und Julia«-Suiten beim Zuhörer entstehen lassen. Dem Russen ist es darin gelungen, den Figuren des zeitlosen Liebesdramas eine unverwechselbare Aura zu verleihen und mit prägnanter Melodik farbenprächtige Klangstrukturen zu schaffen.Image credit: Sim Canetty-Clarke/HyperionRecords Prokofiev, Sergey (1891-1953), Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) | ||
| Monday 13-Jan-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 |
Prokofiev, Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 13-Jan-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 Als Robert Schumann 1850 in Düsseldorf als neuer Städtischer Musikdirektor sein soeben fertiggestelltes Cellokonzert zur Uraufführung bringen wollte, weigerte sich der Solist mit den Worten, es sei »zu wenig klingend und melodiös«, ja er forderte gar einen neuen dritten Satz. In der Tat verschließt sich das Werk einer rein virtuosen Herangehensweise, wie Alban Gerhardt betont: »Man darf das Publikum nicht beeindrucken wollen, sondern sollte versuchen, es zu berühren«. Für den in Berlin geborenen Cellisten von Weltrang unternimmt in diesem Werk Schumanns »Sturm- und Drangseele ihren letzten Höhenflug«. Den tritt Gerhardt an der Seite des Norwegers Eivind Aadland an, der bereits zum zweiten Mal das Gürzenich-Orchester leitet. Der langjährige Chefdirigent des Trondheim Symphony Orchestra hat den »Nachruf« für Streichorchester seines Landsmanns Arne Nordheim mit im Gepäck – verfasst in den 1950ern, als »die musikalische Welt noch eine heilere war«, so Nordheim rückschauend. »Der Titel drückt bestimmte Empfindungen, löst Assoziationen aus, die für jeden andere sind.«
Ungleich konkreter sind jene inneren Bilder, die Sergej Prokofjews »Romeo und Julia«-Suiten beim Zuhörer entstehen lassen. Dem Russen ist es darin gelungen, den Figuren des zeitlosen Liebesdramas eine unverwechselbare Aura zu verleihen und mit prägnanter Melodik farbenprächtige Klangstrukturen zu schaffen.Image credit: Sim Canetty-Clarke/HyperionRecords Prokofiev, Sergey (1891-1953), Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) | ||
| Tuesday 14-Jan-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 |
Prokofiev, Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 14-Jan-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert06 Als Robert Schumann 1850 in Düsseldorf als neuer Städtischer Musikdirektor sein soeben fertiggestelltes Cellokonzert zur Uraufführung bringen wollte, weigerte sich der Solist mit den Worten, es sei »zu wenig klingend und melodiös«, ja er forderte gar einen neuen dritten Satz. In der Tat verschließt sich das Werk einer rein virtuosen Herangehensweise, wie Alban Gerhardt betont: »Man darf das Publikum nicht beeindrucken wollen, sondern sollte versuchen, es zu berühren«. Für den in Berlin geborenen Cellisten von Weltrang unternimmt in diesem Werk Schumanns »Sturm- und Drangseele ihren letzten Höhenflug«. Den tritt Gerhardt an der Seite des Norwegers Eivind Aadland an, der bereits zum zweiten Mal das Gürzenich-Orchester leitet. Der langjährige Chefdirigent des Trondheim Symphony Orchestra hat den »Nachruf« für Streichorchester seines Landsmanns Arne Nordheim mit im Gepäck – verfasst in den 1950ern, als »die musikalische Welt noch eine heilere war«, so Nordheim rückschauend. »Der Titel drückt bestimmte Empfindungen, löst Assoziationen aus, die für jeden andere sind.«
Ungleich konkreter sind jene inneren Bilder, die Sergej Prokofjews »Romeo und Julia«-Suiten beim Zuhörer entstehen lassen. Dem Russen ist es darin gelungen, den Figuren des zeitlosen Liebesdramas eine unverwechselbare Aura zu verleihen und mit prägnanter Melodik farbenprächtige Klangstrukturen zu schaffen.Image credit: Sim Canetty-Clarke/HyperionRecords Prokofiev, Sergey (1891-1953), Romeo and Juliet (Auszüge aus den Suiten op. 64a, 64b und 101) | ||
| Sunday 26-Jan-14 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 26-Jan-14 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 Die »Walküre«, in der die Liebes- und Leidensgeschichte des Geschwisterpaares Siegmund und Sieglinde zum fesselnden Gefühlstheater wird, gilt vielen als der emotionalste Teil von Wagners »Ring des Nibelungen«. Dass diese Musik in Markus Stenz und dem Gürzenich-Orchester kongeniale Interpreten gefunden hat, ist seit der Kölner Ring-Inszenierung bekannt: »Formgefühl und Leidenschaft, Genauigkeit und Mut zur Klangentfesselung waren die brillante Visitenkarte des Ensembles.« (Opernwelt) Der Kölner GMD wird den 1. Akt der »Walküre« konzertant aufführen und hat dafür ein erlesenes Sängertrio verpflichtet: mit Anja Kampe die Gewinnerin des 3. Internationalen Wettbewerbs für Wagner-Stimmen in Saarbrücken, mit Lance Ryan einen »Wagner-Tenor der Extraklasse« (Opernwelt) sowie den Bayreuth-gestählten Bassisten Eric Halfvarson. »Winterstürme wichen dem Wonnemond«, besingt Siegmund den nahenden Frühling.
Der Frühling inspirierte auch Robert Schumann, der 1841 in einem Schaffensrausch binnen vier Tagen seine »Frühlingssinfonie« vollständig skizzierte. Wie beredt Schumann in Tönen zu kommunizieren wusste, erweist seine erste Sinfonie mit ihrer vollen Palette romantischer Emotion: von träumerisch-sanft über rasant-wirbelnd bis stimmungsvoll-vergnüglich. »Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von Neuem überfällt.«Image credit: Sasha Vasiljev Wagner, Richard (1813-1883), Die Walküre: Act 1 (WWV 86 B) | ||
| Monday 27-Jan-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 27-Jan-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 Die »Walküre«, in der die Liebes- und Leidensgeschichte des Geschwisterpaares Siegmund und Sieglinde zum fesselnden Gefühlstheater wird, gilt vielen als der emotionalste Teil von Wagners »Ring des Nibelungen«. Dass diese Musik in Markus Stenz und dem Gürzenich-Orchester kongeniale Interpreten gefunden hat, ist seit der Kölner Ring-Inszenierung bekannt: »Formgefühl und Leidenschaft, Genauigkeit und Mut zur Klangentfesselung waren die brillante Visitenkarte des Ensembles.« (Opernwelt) Der Kölner GMD wird den 1. Akt der »Walküre« konzertant aufführen und hat dafür ein erlesenes Sängertrio verpflichtet: mit Anja Kampe die Gewinnerin des 3. Internationalen Wettbewerbs für Wagner-Stimmen in Saarbrücken, mit Lance Ryan einen »Wagner-Tenor der Extraklasse« (Opernwelt) sowie den Bayreuth-gestählten Bassisten Eric Halfvarson. »Winterstürme wichen dem Wonnemond«, besingt Siegmund den nahenden Frühling.
Der Frühling inspirierte auch Robert Schumann, der 1841 in einem Schaffensrausch binnen vier Tagen seine »Frühlingssinfonie« vollständig skizzierte. Wie beredt Schumann in Tönen zu kommunizieren wusste, erweist seine erste Sinfonie mit ihrer vollen Palette romantischer Emotion: von träumerisch-sanft über rasant-wirbelnd bis stimmungsvoll-vergnüglich. »Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von Neuem überfällt.«Image credit: Sasha Vasiljev Wagner, Richard (1813-1883), Die Walküre: Act 1 (WWV 86 B) | ||
| Tuesday 28-Jan-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 28-Jan-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert07 Die »Walküre«, in der die Liebes- und Leidensgeschichte des Geschwisterpaares Siegmund und Sieglinde zum fesselnden Gefühlstheater wird, gilt vielen als der emotionalste Teil von Wagners »Ring des Nibelungen«. Dass diese Musik in Markus Stenz und dem Gürzenich-Orchester kongeniale Interpreten gefunden hat, ist seit der Kölner Ring-Inszenierung bekannt: »Formgefühl und Leidenschaft, Genauigkeit und Mut zur Klangentfesselung waren die brillante Visitenkarte des Ensembles.« (Opernwelt) Der Kölner GMD wird den 1. Akt der »Walküre« konzertant aufführen und hat dafür ein erlesenes Sängertrio verpflichtet: mit Anja Kampe die Gewinnerin des 3. Internationalen Wettbewerbs für Wagner-Stimmen in Saarbrücken, mit Lance Ryan einen »Wagner-Tenor der Extraklasse« (Opernwelt) sowie den Bayreuth-gestählten Bassisten Eric Halfvarson. »Winterstürme wichen dem Wonnemond«, besingt Siegmund den nahenden Frühling.
Der Frühling inspirierte auch Robert Schumann, der 1841 in einem Schaffensrausch binnen vier Tagen seine »Frühlingssinfonie« vollständig skizzierte. Wie beredt Schumann in Tönen zu kommunizieren wusste, erweist seine erste Sinfonie mit ihrer vollen Palette romantischer Emotion: von träumerisch-sanft über rasant-wirbelnd bis stimmungsvoll-vergnüglich. »Ich schrieb die Sinfonie, wenn ich sagen darf, in jenem Frühlingsdrang, der den Menschen wohl bis in das höchste Alter hinreißt und in jedem Jahr von Neuem überfällt.«Image credit: Sasha Vasiljev Wagner, Richard (1813-1883), Die Walküre: Act 1 (WWV 86 B) | ||
| Sunday 9-Mar-14 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 |
Byström, Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 9-Mar-14 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 Ob vor 300 Jahren oder heute, jeder junge Komponist steht vor der gleichen Aufgabe: eine eigene Sprache zu finden. Britta Byström, 1977 im schwedischen Sundsvall geboren, versteht ihre Musik als eine »vom selben Zweig des Baumes, der auch die Klassik hervor gebracht hat. Doch heute verfügen wir über eine wesentlich breitere Klangpalette als damals, wir haben die Grenzen erweitert«. Ihre Werke erfahren international breite Anerkennung. So ist es kein Wunder, dass die junge norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth, die mit jugendlichem Esprit und lyrischem Ton weltweit Furore macht, sich für Byströms neues Trompetenkonzert »Screen Memories« begeistert und das Werk gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester unter der Leitung von James Gaffigan als Deutsche Erstaufführung in Köln präsentiert.
Eingerahmt wird das Trompetenkonzert von der Musik böhmischer und tschechischer Komponisten. »Žárlivost« komponierte Leoš Janáček ursprünglich als Vorspiel für seine Oper »Jenůfa«, als Sinfonische Dichtung entwickelte sie bald ein vitales Eigenleben. Im zweiten Konzertteil erklingt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, ein Werk von tragischer Tiefe, das das Erbe von Dvořáks Förderer Johannes Brahms aufgreift und dennoch die Verwurzelung in der Musik seiner Heimat Böhmen nicht aufgibt.Image credit: Mat Hennek Byström, Britta (b. 1977), Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) | ||
| Monday 10-Mar-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 |
Byström, Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 10-Mar-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 Ob vor 300 Jahren oder heute, jeder junge Komponist steht vor der gleichen Aufgabe: eine eigene Sprache zu finden. Britta Byström, 1977 im schwedischen Sundsvall geboren, versteht ihre Musik als eine »vom selben Zweig des Baumes, der auch die Klassik hervor gebracht hat. Doch heute verfügen wir über eine wesentlich breitere Klangpalette als damals, wir haben die Grenzen erweitert«. Ihre Werke erfahren international breite Anerkennung. So ist es kein Wunder, dass die junge norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth, die mit jugendlichem Esprit und lyrischem Ton weltweit Furore macht, sich für Byströms neues Trompetenkonzert »Screen Memories« begeistert und das Werk gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester unter der Leitung von James Gaffigan als Deutsche Erstaufführung in Köln präsentiert.
Eingerahmt wird das Trompetenkonzert von der Musik böhmischer und tschechischer Komponisten. »Žárlivost« komponierte Leoš Janáček ursprünglich als Vorspiel für seine Oper »Jenůfa«, als Sinfonische Dichtung entwickelte sie bald ein vitales Eigenleben. Im zweiten Konzertteil erklingt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, ein Werk von tragischer Tiefe, das das Erbe von Dvořáks Förderer Johannes Brahms aufgreift und dennoch die Verwurzelung in der Musik seiner Heimat Böhmen nicht aufgibt.Image credit: Mat Hennek Byström, Britta (b. 1977), Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) | ||
| Tuesday 11-Mar-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 |
Byström, Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 11-Mar-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert08 Ob vor 300 Jahren oder heute, jeder junge Komponist steht vor der gleichen Aufgabe: eine eigene Sprache zu finden. Britta Byström, 1977 im schwedischen Sundsvall geboren, versteht ihre Musik als eine »vom selben Zweig des Baumes, der auch die Klassik hervor gebracht hat. Doch heute verfügen wir über eine wesentlich breitere Klangpalette als damals, wir haben die Grenzen erweitert«. Ihre Werke erfahren international breite Anerkennung. So ist es kein Wunder, dass die junge norwegische Trompeterin Tine Thing Helseth, die mit jugendlichem Esprit und lyrischem Ton weltweit Furore macht, sich für Byströms neues Trompetenkonzert »Screen Memories« begeistert und das Werk gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester unter der Leitung von James Gaffigan als Deutsche Erstaufführung in Köln präsentiert.
Eingerahmt wird das Trompetenkonzert von der Musik böhmischer und tschechischer Komponisten. »Žárlivost« komponierte Leoš Janáček ursprünglich als Vorspiel für seine Oper »Jenůfa«, als Sinfonische Dichtung entwickelte sie bald ein vitales Eigenleben. Im zweiten Konzertteil erklingt Antonín Dvořáks 7. Sinfonie, ein Werk von tragischer Tiefe, das das Erbe von Dvořáks Förderer Johannes Brahms aufgreift und dennoch die Verwurzelung in der Musik seiner Heimat Böhmen nicht aufgibt.Image credit: Mat Hennek Byström, Britta (b. 1977), Trumpet Concerto no. 2 "Screen Memories" (Deutsche Erstaufführung, Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters) | ||
| Sunday 30-Mar-14 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 30-Mar-14 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 Er sei ein »Göttergünstling«, titelte vor zwei Jahren der Tagesspiegel über Leonidas Kavakos’ dortiges Pultdebüt und staunte: »Der Grieche stürzt sich hinein in Partitur und Orchester und scheint mitzumusizieren, als sei er selbst Konzertmeister und führe die Streicher an.« Für Johann Sebastian Bachs 1. Violinkonzert wird Leonidas Kavakos tatsächlich erstmals beim Gürzenich-Orchester diese im Barock praktizierte Doppelrolle einnehmen. Längst schon hat sich der Geiger, der den Sibelius- und den Paganini-Violinwettbewerb gewann, auch als Dirigent etabliert. Die für die Bach-Konzerte übliche historische Aufführungspraxis ist für ihn aber kein Dogma: »Für mich ist da mehr als nur Technik. Es ist wichtiger, das Menschliche hinter der Musik herauszuarbeiten. Wie ist die Stimmung, was für Nuancen sind dort? Es ist wie bei einem Maler, der viele Farben auf seiner Palette hat.« Diese Vielfarbigkeit spinnt auch den roten Faden durch sein Programm: In der »Eroica« tritt uns ein von den humanistischen Idealen der Französischen Revolution berauschter Ludwig van Beethoven heroisch-klassisch entgegen. Und pittoresk-spätromantisch lässt Jean Sibelius den Hörer bei »Pelléas und Mélisande« in die emotionalen Abgründe einer tragischen Liebe hinabtauchen.Image credit: Decca/Daniel Regan | ||
| Monday 31-Mar-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 31-Mar-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 Er sei ein »Göttergünstling«, titelte vor zwei Jahren der Tagesspiegel über Leonidas Kavakos’ dortiges Pultdebüt und staunte: »Der Grieche stürzt sich hinein in Partitur und Orchester und scheint mitzumusizieren, als sei er selbst Konzertmeister und führe die Streicher an.« Für Johann Sebastian Bachs 1. Violinkonzert wird Leonidas Kavakos tatsächlich erstmals beim Gürzenich-Orchester diese im Barock praktizierte Doppelrolle einnehmen. Längst schon hat sich der Geiger, der den Sibelius- und den Paganini-Violinwettbewerb gewann, auch als Dirigent etabliert. Die für die Bach-Konzerte übliche historische Aufführungspraxis ist für ihn aber kein Dogma: »Für mich ist da mehr als nur Technik. Es ist wichtiger, das Menschliche hinter der Musik herauszuarbeiten. Wie ist die Stimmung, was für Nuancen sind dort? Es ist wie bei einem Maler, der viele Farben auf seiner Palette hat.« Diese Vielfarbigkeit spinnt auch den roten Faden durch sein Programm: In der »Eroica« tritt uns ein von den humanistischen Idealen der Französischen Revolution berauschter Ludwig van Beethoven heroisch-klassisch entgegen. Und pittoresk-spätromantisch lässt Jean Sibelius den Hörer bei »Pelléas und Mélisande« in die emotionalen Abgründe einer tragischen Liebe hinabtauchen.Image credit: Decca/Daniel Regan | ||
| Tuesday 1-Apr-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 1-Apr-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert09 Er sei ein »Göttergünstling«, titelte vor zwei Jahren der Tagesspiegel über Leonidas Kavakos’ dortiges Pultdebüt und staunte: »Der Grieche stürzt sich hinein in Partitur und Orchester und scheint mitzumusizieren, als sei er selbst Konzertmeister und führe die Streicher an.« Für Johann Sebastian Bachs 1. Violinkonzert wird Leonidas Kavakos tatsächlich erstmals beim Gürzenich-Orchester diese im Barock praktizierte Doppelrolle einnehmen. Längst schon hat sich der Geiger, der den Sibelius- und den Paganini-Violinwettbewerb gewann, auch als Dirigent etabliert. Die für die Bach-Konzerte übliche historische Aufführungspraxis ist für ihn aber kein Dogma: »Für mich ist da mehr als nur Technik. Es ist wichtiger, das Menschliche hinter der Musik herauszuarbeiten. Wie ist die Stimmung, was für Nuancen sind dort? Es ist wie bei einem Maler, der viele Farben auf seiner Palette hat.« Diese Vielfarbigkeit spinnt auch den roten Faden durch sein Programm: In der »Eroica« tritt uns ein von den humanistischen Idealen der Französischen Revolution berauschter Ludwig van Beethoven heroisch-klassisch entgegen. Und pittoresk-spätromantisch lässt Jean Sibelius den Hörer bei »Pelléas und Mélisande« in die emotionalen Abgründe einer tragischen Liebe hinabtauchen.Image credit: Decca/Daniel Regan | ||
| Tuesday 8-Apr-14 09:30am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert02 für Grundschulklassen |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 8-Apr-14 09:30am Gürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert02 für Grundschulklassen In den ohrenauf!-Schulkonzerten steht dieses Jahr Igor Strawinskys Suite »Der Feuervogel« auf dem Programm. In den moderierten Schulkonzerten geben Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester Einblicke in das Musikstück. Die Konzerttermine sind speziell auf die angegebene Altersgruppe ausgerichtet.Image credit: Ernst Dörfler | ||
| Tuesday 8-Apr-14 11:30am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert02 für Grundschulklassen |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 8-Apr-14 11:30am Gürzenich-Orchester - ohrenauf!-Schulkonzert02 für Grundschulklassen In den ohrenauf!-Schulkonzerten steht dieses Jahr Igor Strawinskys Suite »Der Feuervogel« auf dem Programm. In den moderierten Schulkonzerten geben Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester Einblicke in das Musikstück. Die Konzerttermine sind speziell auf die angegebene Altersgruppe ausgerichtet.Image credit: Ernst Dörfler | ||
| Friday 18-Apr-14 06:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Johannespassion |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Friday 18-Apr-14 06:00pm Gürzenich-Orchester - Johannespassion »Diese scheinbar einfache und verborgene, dennoch so reiche, so
tiefe und offenbare Kunst: Wer hat dies jemals vollkommener dargelegt?« Kein anderes Oratorium hat jene überzeitliche Wirkung, die Friedrich Rochlitz bereits 1831 Johann Sebastian Bachs Johannespassion zuschrieb. Vielen gilt die »Johannespassion« als die bewegendste Vertonung des Passionsgeschehens, weil Bach hier nicht nur das Weinen, sondern zugleich den Grund des Weinens in die Musik übersetzt habe. Unter der Leitung von Markus Stenz wird Julius Pfeifer, der Gewinner des Internationalen Bach-Wettbewerbs Leipzig 2004, die zentrale Evangelistenpartie gestalten: ein Tenor mit klarer Tongebung, untadeliger Aussprache und einem sicheren Gespür für dramatische Akzentsetzung als auch intime Zurücknahme. Das männliche Solistenensemble ergänzen der u. a. an den Opernhäusern Köln und Bonn viel beschäftigte lyrische Tenor Mirko Roschkowski, der Schweizer Bariton Rudolf Rosen für die Christusworte sowie Bassist Thomas Bauer, der Mitbegründer des Vokalensembles »Singer Pur«. Die weiblichen Partien obliegen Anke Vondung, einer versierten Bach-Sängerin mit singulärer Stimmfarbe, sowie der erst 23-jährigen Kölner Sopranistin Anna Lucia Richter, welcher die Frankfurter Allgemeine Zeitung kürzlich »Gesang wie ein Gebet: zum Niederknien« zuschrieb.Image credit: Fotolia | ||
| Sunday 4-May-14 11:00am |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Sunday 4-May-14 11:00am Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 Ihm ist wie kaum einem Anderen gegeben, mit ein paar Pianissimotönen eine ganze Welt zu erschaffen – Radu Lupu, ein Mystiker des Klaviers. Unter Kollegen wie Kritikern genießt er höchste Wertschätzung. Zuletzt wurde ihm für seine Kunst der Ehrenpreis des Klavier-Festivals Ruhr 2012 verliehen. In Köln wird er gemeinsam mit Markus Stenz mit dem Klavierkonzert A-Dur KV 488 jenes Werk des späten Mozart interpretieren, über das der Schriftsteller Maarten ’t Hart sinnierte: »Wenn es überhaupt einen Beweis für die Existenz einer besseren Welt, die Existenz einer Art von Himmel gibt, dann dieses Klavierkonzert von Mozart.«
Aber musikalische Vollendung kann einen Menschen auch mit Schrecken erfüllen: Als fast übermächtige Last empfand Johannes Brahms das Erbe der Wiener Klassik. Erst mit 43 Jahren wagte er, seine erste Sinfonie vorzustellen, nachdem er bereits Jahre zuvor als Nachfolger Beethovens auf das Schild der Musikgeschichte gehoben worden war. Mit seiner 1. Sinfonie vermochte er 1876 dieses Versprechen einzulösen.
Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester bieten in diesem Konzert außerdem zwei Überraschungen: ein Auftragswerk aus der Feder York Höllers, des Leverkusener Pioniers der Neuen Musik, und den »3. Akt«, der das zuvor Gehörte kontrapunktieren oder fortführen wird.Image credit: Pekka Saarinen Höller, York (b. 1944), Voyage (Uraufführung) | ||
| Monday 5-May-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Monday 5-May-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 Ihm ist wie kaum einem Anderen gegeben, mit ein paar Pianissimotönen eine ganze Welt zu erschaffen – Radu Lupu, ein Mystiker des Klaviers. Unter Kollegen wie Kritikern genießt er höchste Wertschätzung. Zuletzt wurde ihm für seine Kunst der Ehrenpreis des Klavier-Festivals Ruhr 2012 verliehen. In Köln wird er gemeinsam mit Markus Stenz mit dem Klavierkonzert A-Dur KV 488 jenes Werk des späten Mozart interpretieren, über das der Schriftsteller Maarten ’t Hart sinnierte: »Wenn es überhaupt einen Beweis für die Existenz einer besseren Welt, die Existenz einer Art von Himmel gibt, dann dieses Klavierkonzert von Mozart.«
Aber musikalische Vollendung kann einen Menschen auch mit Schrecken erfüllen: Als fast übermächtige Last empfand Johannes Brahms das Erbe der Wiener Klassik. Erst mit 43 Jahren wagte er, seine erste Sinfonie vorzustellen, nachdem er bereits Jahre zuvor als Nachfolger Beethovens auf das Schild der Musikgeschichte gehoben worden war. Mit seiner 1. Sinfonie vermochte er 1876 dieses Versprechen einzulösen.
Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester bieten in diesem Konzert außerdem zwei Überraschungen: ein Auftragswerk aus der Feder York Höllers, des Leverkusener Pioniers der Neuen Musik, und den »3. Akt«, der das zuvor Gehörte kontrapunktieren oder fortführen wird.Image credit: Pekka Saarinen Höller, York (b. 1944), Voyage (Uraufführung) | ||
| Tuesday 6-May-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 6-May-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Sinfoniekonzert10 Ihm ist wie kaum einem Anderen gegeben, mit ein paar Pianissimotönen eine ganze Welt zu erschaffen – Radu Lupu, ein Mystiker des Klaviers. Unter Kollegen wie Kritikern genießt er höchste Wertschätzung. Zuletzt wurde ihm für seine Kunst der Ehrenpreis des Klavier-Festivals Ruhr 2012 verliehen. In Köln wird er gemeinsam mit Markus Stenz mit dem Klavierkonzert A-Dur KV 488 jenes Werk des späten Mozart interpretieren, über das der Schriftsteller Maarten ’t Hart sinnierte: »Wenn es überhaupt einen Beweis für die Existenz einer besseren Welt, die Existenz einer Art von Himmel gibt, dann dieses Klavierkonzert von Mozart.«
Aber musikalische Vollendung kann einen Menschen auch mit Schrecken erfüllen: Als fast übermächtige Last empfand Johannes Brahms das Erbe der Wiener Klassik. Erst mit 43 Jahren wagte er, seine erste Sinfonie vorzustellen, nachdem er bereits Jahre zuvor als Nachfolger Beethovens auf das Schild der Musikgeschichte gehoben worden war. Mit seiner 1. Sinfonie vermochte er 1876 dieses Versprechen einzulösen.
Markus Stenz und das Gürzenich-Orchester bieten in diesem Konzert außerdem zwei Überraschungen: ein Auftragswerk aus der Feder York Höllers, des Leverkusener Pioniers der Neuen Musik, und den »3. Akt«, der das zuvor Gehörte kontrapunktieren oder fortführen wird.Image credit: Pekka Saarinen Höller, York (b. 1944), Voyage (Uraufführung) | ||
| Tuesday 13-May-14 08:00pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Experiment Klassik |
Schoenberg, Gurrelieder (Auszüge/Excerpts) |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Tuesday 13-May-14 08:00pm Gürzenich-Orchester - Experiment Klassik Keine Kunst kann uns so bewegen wie die Musik – doch was ihre Wirkung ausmacht, ist nicht leicht zu erklären. Die besondere Aura, die Magie, das innere Wesen eines zeitlosen, klassischen Werkes: wie kann man sie beschreiben, warum werden wir so tief berührt? Diesen Fragen gehen Gürzenich-Kapellmeister Markus Stenz und der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar bereits zum dritten Mal mit »Experiment Klassik« nach. Diesmal mit Arnold Schönbergs monumentalen »Gurre-Liedern«, die Anfang Juni 2014 im 11. Sinfoniekonzert zu erleben sind. Im ersten Teil des Konzertes tauchen Stenz und Yogeshwar gemeinsam mit dem Publikum in das Werk ein. Wie unterm Mikroskop untersuchen sie die wichtigsten Facetten des Stückes und beleuchten es von verschiedenen Seiten, lassen Passagen anspielen und vom Chor singen und gehen mit musikalischen Experimenten den Wirkungen auf den Grund. Im zweiten Konzertteil folgt die Aufführung des Werkes in Auszügen. Die begeisterten Publikumsreaktionen und ausverkauften Säle haben bei den ersten beiden Experimenten gezeigt, dass Markus Stenz und Ranga Yogeshwar mit »Experiment Klassik« passionierten Klassikliebhabern wie Neulingen gleichermaßen viel zu bieten haben.Image credit: Stenz/Yogeshwar Schoenberg, Arnold (1874-1951), Gurrelieder (Auszüge/Excerpts) | ||
| Wednesday 21-May-14 12:30pm |
Philharmonie, KölnGürzenich-Orchester - Singen mit Klasse! |
Works by Unknown |
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| Philharmonie, Köln, Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln, Germany Wednesday 21-May-14 12:30pm Gürzenich-Orchester - Singen mit Klasse! Ein Gesangsprojekt für Kölner Grundschüler: 300 Zweitklässler präsentieren gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester Köln ein eigens für sie komponiertes Bühnenstück in der Kölner Philharmonie.
In Kooperation mit der KölnMusik GmbH.Image credit: Volker Strüh/KölnMusik Works by Unknown Price type: Free | ||